Kategorien
Basis Potsdam

rotbloq meets: Felix, BI Babelsberger Wasserfreunde

Die neue Folge mit einem absolut aktuellem Aufregerthema: Wie geht’s weiter mit dem Strandbad Babelsberg?!
Hier tobt seit längerem ein Konflikt zwischen der städtischen Zivilgesellschaft und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten. Soll der Park und das Strandbad für die Menschen da sein oder einem konstruiertem Geschichtsbild entsprechen?
Danke an Felix von der Initiative „Babelsberger Wasserfreunde“ für das Gespräch!

Alle Folgen von rotbloq meets in der Playlist: https://www.youtube.com/playlist?list=PLUBWKtKPAPlS95ILWu6i8f0Rhk-CGWb1X

Kategorien
Basis Potsdam

rotbloq meets: Dini, Potsdam-Konvoi & Nico, Seebrücke

Die aktuelle Folge mit einem DOUBLE FEATURE! Thema: die Situation der Geflüchteten auf den griechischen Inseln und warum die Evakuierung jetzt endlich beginnen muss. Danke an Dini von Potsdam-Konvoi & Nico von Seebrücke Potsdam für das Gespräch! #leavenoonebehind

Alle Folgen von rotbloq meets in der Playlist: https://www.youtube.com/playlist?list=PLUBWKtKPAPlS95ILWu6i8f0Rhk-CGWb1X

Kategorien
Basis Potsdam

rotbloq meets: Janina, Krankenschwester

Bei rotbloqmeets no2 haben wir Janina, Krankenschwester im EvB, zu Gast! Natürlich sind die Themen: die aktuellen Geschehnisse im Ernst-von-Bergmann-Klinikum in Potsdam, sowie die Situation der Mitarbeiter_innen in Zeiten der Krise. Außerdem haben wir über das Bürgerbegehren Gesunde Zukunft Potsdam gesprochen. Danke an Janina für das wichtige und spannende Gespräch!

Alle Folgen von rotbloq meets in der Playlist: https://www.youtube.com/playlist?list=PLUBWKtKPAPlS95ILWu6i8f0Rhk-CGWb1X

Kategorien
Basis Potsdam

rotbloq meets: Achim, frei.Land

Ende Januar feierten wir in Potsdam die Neueröffnung des rotbloq. Mit ganz vielen neuen Formaten, wie #rotbloqmeets oder dem Frauenstammtisch, wollten wir voll durchstarten, mussten unsere Veranstaltungen aber auch Corona bedingt absagen. Wir haben deswegen die Köpfe zusammengesteckt und überlegt, wie wir notwendige, aktuelle politische Debatten trotzdem weiterführen können. Rausgekommen ist dabei u.a. #rotbloqmeets – die online Edition! Ab sofort ist Folge 1 verfügbar! Das Thema: die Auswirkungen der Corona Pandemie auf die Kulturszene in Potsdam. Danke an Achim von der Cultus UG des Freiland Potsdam für das Gespräch!

Alle Folgen von rotbloq meets in der Playlist: https://www.youtube.com/playlist?list=PLUBWKtKPAPlS95ILWu6i8f0Rhk-CGWb1X

Kategorien
Basis Potsdam

Kein Schiff, kein Turm, keine Garnisonkirche!

Pressemitteilung der Linksjugend [’solid] Potsdam

„Unsere Position bleibt klar: Wir sind gegen den aktuell erfolgenden Wiederaufbau der Garnisonkirche. Die Kirche ist ein historisches Symbol für das preußische Machtstreben und der Versöhnung des deutschen Großbürgertums mit dem Faschismus. Uns stellt sich nicht die Frage, wie viel vom Rechenzentrum erhalten bleibt, sondern wann der Turmbau endlich gestoppt wird.
Für den architektonischen Bruch gibt es keine bessere Zeit, als jetzt. In der Bauruine des Turms könnte sich ein Dokumentationszentrum mit der Rolle des Preußenstums und des Großbürgertums bei der Machtergreifung der Nazis befassen. Es könnte ein Ort für kritische Erinnerungskultur und Antimilitarismus statt konstruierter Versöhnungsfantasien werden.”, erklärt Oskar Müller von der Linksjugend [’solid] Potsdam.

Nura Elsayed ergänzt: “In der Potsdamer Innenstadt mussten bereits zahlreiche Gebäude, zumeist DDR-Bauten, dem Projekt der Preußenwiederherstellung weichen. Das ist ahistorisch und geht an den vielfältigen Gestaltungsbedürfnissen der Stadtgesellschaft vorbei. Wir sollten darüber diskutieren, wie das Rechenzentrum, als wichtiger selbstgestalteter und selbstorganisierter Raum langfristig gesichert werden kann. Die Innenstadt sollte den Lebensbedürfnissen der Menschen gerecht werden und nicht dem Geltungsbedürfnis für einen rückwärtsgewandten Kulturkampf. Wer der Garnisonkirche Platz macht, legt neuen und alten Nazis und deren Verbündeten den roten Teppich aus. Wir sagen: es ist nie zu spät den Bau einer Nazikirche zu stoppen.“

Bild: Bundesarchiv, Bild 183-S38324 / CC-BY-SA 3.0
Kategorien
Basis Potsdam

Heraus zur Frauen*streik-Demo in Potsdam!

Pressemitteilung von FAU Berlin Sektion Potsdam, Women in Exile und Linksjugend [’solid] Brandenburg

Am Freitag, 8. März 2019, rufen Sektion Potsdam der Freien Arbeiterinnen Union (FAU) Berlin, die Linksjugend [’solid] Brandenburg und Women in Exile zu einer Demonstration unter dem Motto „Women’s Strike – Frauenstreik!“anlässlich des Internationalen Frauenkampftages auf.

Noch immer sind Aufgaben gesellschaftlich sehr ungleich verteilt: Frauen* erledigen erheblich mehr unbezahlte Arbeit und erhalten für ihre Tätigkeiten oft weniger gesellschaftliche Anerkennung. Gerade Arbeiten im Haus- und Sorgebereich wie Pflege und Reinigung, aber auch emotionale Arbeit gelten auch 2019 noch als typische Frauenarbeiten. Frauen of Colour und Migrantinnen* werden zudem von rassistischen Gesetzen und Institutionen bedroht und sind so doppelt diskriminiert und ausgebeutet. Sie finden sich aufgrund der rassistischen Zuschreibungen besonders oft in prekären, irregulären und krankmachenden Arbeitsverhältnissen wieder. „Der 8. März dokumentiert den jahrhundertelangen Kampf von Frauen* um Gleichheit und Freiheit in unserer Gesellschaft. Dass es nach wie vor so eklatante Ungleichheiten der Tätigkeitsbereiche, Bezahlung und Wertschätzung verschiedener Geschlechter gibt, ist unzeitgemäß und empörend. Dagegen gehen wir am Freitag auf die Straße“, äußert sich Hanna Steiner von [’solid] Brandenburg.

Die Arbeiten, die Frauen* – oft ohne Bezahlung – zugeschoben werden, sind gesellschaftlich absolut unabdingbar. Deshalb ist die weltweite Bewegung für einen Frauenstreik als Antwort auf die ungerechten Verhältnisse entstanden. „Betrachtet man die Menge an unbezahlt geleisteter Arbeit, insbesondere von Frauen, wird klar, dass wir uns vom 8-Stunden-Arbeitstag verabschieden müssen. Die vielen unbezahlten und bezahlten Tätigkeiten im Haus- und Sorgebereich können nur dann gerecht auf alle Schultern verteilt werden, wenn alle Menschen weniger lohnarbeiten. Deshalb brauchen wir einen 4-Stunden-Tag bei vollem Lohnausgleich. Für dieses Ziel kämpfen wir als Teil einer antirassistischen, klassenkämpferischen feministischen Bewegung.“ erklärt Veza Schlüpen von der FAUB Sektion Potsdam.

Die Demonstration startet am 8.3.2019 um 12.00 Uhr am Hauptbahnhof Potsdam und geht über eine Zwischenkundgebung am Landtag zum Brandenburger Tor bis voraussichtlich 14.00 Uhr.